Geschlossene System-Technik – GST

 

“Die Chemie kommt zum Bauteil”

Bei der GST – Geschlossene System-Technik – wird die konventionelle Galvanotechnik umgekehrt.

 

In der konventionellen Galvanotechnik werden die Bauteile von einem offenen Bad zum nächsten transportiert. Dies benötigt zum einen sehr viel Platz und lange Prozesszeiten und zum anderen entstehen durch die offenen Bäder hohe Emissionen.

Die Geschlossene System-Technik wurde 1980 auf dem Markt eingeführt und seitdem ständig weiterentwickelt und verfeinert.

Für die Bearbeitung wird das Bauteil (manuell oder automatisiert) in einer bauteilspezifischen Beschichtungszelle positioniert. 

Es können diverse Prozessmedien, von der Reinigung bis zur Beschichtung, in einem einzigen Beschichtungswerkzeug eingesetzt werden.

Die Beschichtung kann je nach Anforderung sowohl komplett, als auch partiell erfolgen.

Die Zuführung aller Prozessmedien erfolgt im Unterdruck.

Im Gegensatz zur konventionellen Technik kommt bei der GST die Chemie zum Bauteil.

Dank der geschlossenen Kreisläufe und der Unterdrucktechnik werden hier nur sehr geringe Emissionen freigesetzt und die Beschichtung kann direkt in die Produktionsline integriert werden.

Konventionelle Galvanik

Geschlossene System-Technik

Vorteile:

  • Geschlossene Kreisläufe
  • Medientransport durch Unterdruck
  • Geringe Emissionen
  • Hohe Arbeitssicherheit
  • Saubere Fertigung
  • Sehr hohe Wiederholgenauigkeit
  • Automatische 100% In-Prozesskontrolle der Beschichtung
  • Jedes Teil wird einzeln überwacht
  • Kurze Prozesszeiten
  • Anlagenkonzept seit 40 Jahren im Einsatz
  • Platzbedarf für Anlage ca. 1/10 von konventionellen Beschichtungsanlagen
  • Anlage im Produktionslinien integrierbar
  • Anlagenspezifisch entwickelte Chemie

Beispiel: GAMMAT® vario

Vollautomatisches Beschichtungszentrum für selektive Beschichtungen